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WACHSTUM

Eins plus eins gleich drei – so lautet das Ziel, wenn sich zwei Big Player einer Branche zusammenschließen. Mit der Übernahme des Laborausrüsters Sigma-Aldrich ist Merck zu einem führenden Anbieter im globalen Life-Science-Markt geworden. Die Kunden profitieren unter anderem von einer herausragenden E-Commerce-Plattform.

17.000.000.000 US-Dollar. Eine beeindruckende Summe, die Merck für das US-amerikanische Life-Science-Unternehmen Sigma-Aldrich auf den Tisch gelegt hat. Ein Mega-Deal, der über die Branche hinaus für Aufsehen sorgt. Die Merck-Manager sind felsenfest überzeugt, dass sich jeder einzelne Cent lohnt. Sie sehen die Investition in den Life-Science-Sektor als wichtigen Schritt einer langfristigen Strategie. Der erste bedeutende Schritt ist die Übernahme von Millipore im Jahr 2010. Das US-Unternehmen wird mit dem bestehenden Merck-Laborgeschäft kombiniert, das zu klein ist, um alleine eine führende Rolle in der Branche einzunehmen. Und mit Sigma-Aldrich folgt 2015 der nächste – „Schritt‟? Es ist eher ein Sprung. Denn durch den Zusammenschluss spielt Merck in der Top-Liga des mit weltweit über 100 Mrd Euro gigantisch großen Life-Science-Markts.

Mehr als 300.000 innovative Produkte

Mit der Integration tritt der Unternehmensbereich Life Science weltweit nur noch als „Merck‟ auf, lediglich in den USA und Kanada heißt er aus rechtlichen Gründen „MilliporeSigma‟. Rund um den Globus beschäftigt das Wissenschafts- und Technologieunternehmen Merck nun in 66 Ländern an 72 Produktionsstandorten rund 50.000 Mitarbeiter. Etwa 9.000 davon sind von Sigma-Aldrich dazugestoßen. Das Geschäft des amerikanischen Unternehmens umfasst die Herstellung und den Vertrieb von Chemikalien, Biochemikalien und anderen Produkten für Forschung, Entwicklung und Analytik. Merck verfügt jetzt über das gewaltige Angebot von mehr als 300.000 Life-Science-Produkten etablierter Marken, zum Beispiel SAFC und BioReliance sowie Millipore und Milli-Q. Es gibt weltweit vermutlich kaum ein Medikament, das im Laufe seiner Erforschung, Entwicklung oder Produktion nicht mit Substanzen oder Produkten von Merck in Berührung kommt. Das Unternehmen bietet ein umfassendes Portfolio mit einer globalen Reichweite und hervorragenden Lieferfähigkeiten. „Unsere führenden E-Commerce- und Technologieplattformen unterstützen unsere Kunden dabei, ihre wissenschaftlichen Experimente durchzuführen, indem sie die richtigen Produkte sehr leicht finden und bequem und zuverlässig kaufen können. Somit können wir jeden künftigen Innovationswandel im Life-Science-Markt aktiv mitgestalten‟, sagt Silji Abraham, Chief Information Officer Life Science. „Und ich kann mir gut vorstellen, dass wir eines Tages mit unseren Produkten und Dienstleistungen in jedem Labor der Erde präsent sein werden.‟

Life Science bei Merck



UMSATZVERTEILUNG
NACH UNTERNEHMENSBEREICHEN




* Diese rechnerisch ermittelten Umsatzanteile hätten sich bei einer angenommenen Erstkonsolidierung von Sigma-Aldrich bereits zum 1. Januar 2015 ergeben. Sie sind daher nicht mit den für das Jahr 2015 tatsächlich berichteten Umsatzanteilen identisch.


über
1 MIO

Life-Science-Kunden weltweit

mehr als
300.000

Life-Science-Produkte



19.000

Life-Science-Mitarbeiter weltweit


Nah am Kunden

Um die Herausforderungen der Branche zu stemmen, stärkt das neue Team den intensiven Austausch mit der weltweiten Wissenschaftsgemeinde – also den Kunden. Im dynamisch wachsenden internationalen Life-Science-Markt ist klar: Die Kunden werden immer anspruchsvoller. Sie fordern höchste Qualität, globale Lösungen, ein breites Spektrum an Möglichkeiten und erstklassigen Service. Und diese Wünsche gilt es, perfekt zu bedienen, um die Wettbewerbsfähigkeit weiter zu steigern. Denn was gut für die Kunden ist, ist auch gut für das Geschäft und die Mitarbeiter. In der Forschung, Entwicklung und über die gesamte Biotech-Produktionskette hinweg möchte Merck den Wissenschaftlern die bestmögliche Unterstützung bieten – durch Fachkompetenz in der Anwendungstechnik und Prozessplanung. Um nah am Puls des Kunden zu sein, ist das Geschäft nach Regionen unterteilt. Zu den wichtigsten Zielen zählt es, Innovationen zu fördern und einzuführen, die auf die Bedürfnisse der Branche abgestimmt sind.

Effiziente E-Commerce-Plattform

Ein weiterer wichtiger Faktor dafür, die Kunden aus der Wissenschaft zu begeistern, ist eine effiziente E-Commerce-Plattform. Und hier hat Merck die Nase ganz weit vorn. Denn durch die Übernahme von Sigma-Aldrich verfügt das Unternehmen über die führende E-Commerce-Plattform der Life-Science-Industrie – ein wichtiger Treiber der Akquisition. Natürlich wird Merck sie auch nutzen, um neben den hinzugekommenen Sigma-Aldrich-Produkten auch die bisherigen Life-Science-Produkte zu vertreiben. Produktsuche, -auswahl und -einkauf sind für die vielen Millionen Besucher des Portals mit wenigen Klicks möglich. Besucher der Website werden schnell fündig, da aufgrund einer Echtzeit-Analyse des Online-Verhaltens auch verwandte Produkte angezeigt werden. Die starke Verwurzelung in der Wissenschaft erlaubt es Merck zudem, dem Nutzer jeweils relevante Forschungspapiere, Protokolle oder wissenschaftliche Artikel zur Verfügung zu stellen. Mit Auftragsnummer oder Kreditkarte können die Kunden schnell und einfach über die sichere Plattform Bestellungen aufgeben, Preise abfragen, den Eilversand wählen, das Lieferdatum einplanen, die Rechnungen einsehen und vieles mehr. „In der E-Commerce-Plattform bündeln wir all unsere Fähigkeiten, um den Kunden einen leichten Zugang zu unserem gesamten Angebot zu verschaffen‟, sagt Christos Ross, Leiter Integrated Supply Chain Operations. Nicht nur die E-Commerce-Plattform, sondern die gesamte Lieferkette zeichnet sich durch hohe Effizienz aus: Ein großer Teil der hundertausenden von Produkten kann weltweit innerhalb von 24 Stunden geliefert werden. „Unser Anspruch ist es, unseren Kunden Qualitätsprodukte über unsere Produktionsstätten und unser verbundenes Netzwerk von 130 globalen Vertriebszentren zu liefern. Das richtige Produkt am richtigen Ort zur richtigen Zeit‟, betont Ross. Im digitalen Zeitalter setzt Merck in seiner Wachstumsstrategie somit verstärkt auf den elektronischen Vertriebskanal – damit sich die elfstellige Investition in den Life-Science-Bereich bald auszahlt.


130

Life-Science-Vertriebszentren



5,4
Mrd
Euro

Pro-forma-Umsatz des Unternehmensbereichs Life Science inklusive Sigma-Aldrich im Jahr 2015*

„In der E-Commerce-Plattform bündeln wir all unsere Fähigkeiten, um den Kunden einen leichten Zugang zu unserem gesamten Angebot zu verschaffen.“

Christos Ross, Leiter Integrated Supply Chain Operations

* Diese rechnerisch ermittelten Umsatzerlöse hätten sich bei einer angenommenen Erstkonsolidierung von Sigma-Aldrich bereits zum 1. Januar 2015 ergeben. Sie sind daher nicht mit den für das Jahr 2015 tatsächlich berichteten Umsatzerlösen identisch