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Sonstige Erläuterungen

(36) Derivative Finanzinstrumente

Merck setzt derivative Finanzinstrumente (im Folgenden Derivate) zur Absicherung und Reduzierung von Risiken aus Zins- und Währungspositionen ein. Als Sicherungsinstrumente nutzt Merck marktgängige Devisentermingeschäfte, -optionen und Zinsswaps. Der Ausweis von Änderungen der beizulegenden Zeitwerte der Derivate in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt in Abhängigkeit von der Art des gesicherten Grundgeschäfts entweder im operativen Ergebnis oder im Finanzergebnis. Die Strategie zur Absicherung von Zins- und Währungsschwankungen aus geplanten zukünftigen und bereits bilanzwirksamen Transaktionen wird von einem hierfür eingesetzten und in regelmäßigen Abständen tagenden Risikokomitee des Merck-Konzerns festgelegt. Der Einsatz von Derivaten ist durch umfangreiche Richtlinien geregelt. Es gilt das Verbot der Spekulation. Die Abschlüsse von Derivaten unterliegen einer ständigen Risikokontrolle. Eine strikte Funktionstrennung von Handel, Abwicklung und Kontrolle ist sichergestellt. Derivate werden nur mit Banken guter Bonität abgeschlossen. Es erfolgt eine ständige Überwachung der damit verbundenen Ausfallrisiken.

Die Derivateposition des Merck-Konzerns stellte sich wie folgt dar:


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Nominalvolumen Beizulegender Zeitwert
in Mio € 31.12. 2015 31.12. 2014 31.12. 2015 31.12. 2014
Bilanzielle Absicherung von Zahlungsströmen 2.161,0 10.041,8 – 90,3 313,4
Zinssicherung 650,0 – 99,9
Währungssicherung 2.161,0 9.391,8 – 90,3 413,3
Bilanzielle Absicherung des beizulegenden Zeitwerts
Zinssicherung
Währungssicherung
Ohne bilanziellen Sicherungszusammenhang 5.468,1 3.682,6 – 103,1 9,4
Zinssicherung 1.100,0 – 99,3
Währungssicherung 4.368,1 3.682,6 – 3,8 9,4
7.629,1 13.724,4 – 193,4 322,8

Innerhalb der bilanziellen Absicherung von Zahlungsströmen haben Geschäfte zur Währungssicherung mit einem Nominalbetrag in Höhe von 1.386,6 Mio € (Vorjahr: 8.913,1 Mio €) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und Geschäfte mit einem Nominalbetrag in Höhe von 774,4 Mio € (Vorjahr: 478,7 Mio €) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Von den im Vorjahr im Rahmen einer bilanziellen Absicherung von Zahlungsströmen gehaltenen Zinssicherungen in Höhe von 650,0 Mio € hatten 100,0 Mio € eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr sowie 550,0 Mio € eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Das Nominalvolumen entspricht der Summe aller Nominalbeträge (umgerechnet zum Stichtagskurs in Euro) von Währungssicherungen sowie aller Nominalbeträge von Zinssicherungen. Der beizulegende Zeitwert ergibt sich aus der finanzmathematischen Bewertung der Derivate auf Basis quotierter Preise oder von einem anerkannten Informationsdienst bereitgestellter aktueller Marktdaten zum Bilanzstichtag und der Anwendung eines Abschlags für das eigene Kreditrisiko oder das Kreditrisiko des Kontrahenten. Gegenläufige Wertentwicklungen aus den Grundgeschäften gehen nicht in den beizulegenden Zeitwert der Derivate ein. Für die Derivate (Nominalvolumen) bestanden zum Bilanzstichtag folgende Restlaufzeiten:


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22.5 KB EXCEL
in Mio € Restlaufzeit
bis 1 Jahr
Restlaufzeit
über 1 Jahr
Gesamt
31.12. 2015
Restlaufzeit
bis 1 Jahr
Restlaufzeit
über 1 Jahr
Gesamt
31.12. 2014
Devisentermingeschäfte 5.714,5 765,2 6.479,7 11.942,6 433,9 12.376,5
Devisenoptionen 40,2 9,2 49,4 653,1 44,8 697,9
Zinsswaps 1.100,0 1.100,0 100,0 550,0 650,0
5.754,7 1.874,4 7.629,1 12.695,7 1.028,7 13.724,4

Währungssicherungen dienen der wirtschaftlichen Absicherung des Währungsrisikos aus den folgenden Transaktionen:

  • geplante Transaktionen in nicht funktionaler Währung, die für die nächsten 36 Monate mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit erwartet werden,
  • bilanzunwirksame feste Kaufverpflichtungen der nächsten 36 Monate in nicht funktionaler Währung,
  • konzerninterne Finanzierungen in nicht funktionaler Währung sowie
  • Forderungen und Verbindlichkeiten in nicht funktionaler Währung.

Im Wesentlichen wurden Währungskursschwankungen der folgenden Währungen gegenüber dem Euro abgesichert:


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21.5 KB EXCEL
Nominalvolumen in Mio € 31.12. 2015 31.12. 2014
USD 3.673,8 10.233,5
CNY 480,2
JPY 458,3 920,8
CHF 401,9 431,2
TWD 343,2 255,5
GBP 311,6 383,6

Geplante Transaktionen und feste Kaufverpflichtungen in nicht funktionaler Währung werden durch Devisentermingeschäfte und Devisenoptionen gesichert, die innerhalb der nächsten 36 Monate fällig sind. Insgesamt wurden geplante Transaktionen und feste Kaufverpflichtungen in nicht funktionaler Währung in Höhe von 1.920,8 Mio € (Vorjahr: 9.044,6 Mio €) abgesichert. Ein wesentlicher Teil betraf 2014 die Absicherung der 2015 vorgenommenen Kaufpreiszahlung in US-Dollar für die Übernahme der Sigma-Aldrich Corporation, USA. Der Nominalbetrag der hierfür bestimmten Devisentermingeschäfte und -optionen betrug 9.900 Mio US-Dollar (7.689 Mio €). Die Absicherung minderte den mit dem Kurs am Akquisitionsdatum in Euro umgerechneten Kaufpreis um 1.380,3 Mio €.

Alle Sicherungsgeschäfte für geplante Transaktionen und feste Kaufverpflichtungen in nicht funktionaler Währung stellen bilanzielle Absicherungen von Zahlungsströmen dar.

Konzerninterne Finanzierungen sowie Forderungen und Verbindlichkeiten in nicht funktionaler Währung werden ausschließlich mit Devisentermingeschäften gesichert. Insgesamt wurden Bilanzposten in Höhe von 4.608,3 Mio € (Vorjahr: 4.029,8 Mio €) gesichert. Die Sicherungsgeschäfte sind hierbei vorwiegend rein wirtschaftliche Sicherungen ohne bilanziellen Sicherungszusammenhang.

Zur Fixierung des Zinsniveaus einer Anleihe, die im August 2015 zu Refinanzierungszwecken in Höhe von 550 Mio € begeben wurde, wurden in den Jahren 2012 und 2013 Forwardstarter-Payer-Zinsswaps mit einem Nominalvolumen von 550,0 Mio € und Zinszahlungen von 2015 bis 2022 abgeschlossen. Diese Geschäfte stellten bis Mai 2015 bilanzielle Absicherungen von Zahlungsströmen dar. Mit dem Abschluss von spiegelbildlichen Gegengeschäften im Mai 2015 wurde die bilanzielle Absicherung freiwillig beendet. Sowohl die ursprünglichen Geschäfte als auch die Gegengeschäfte gehören nun der Kategorie „zu Handelszwecken gehalten“ an. Die Schwankungen des beizulegenden Zeitwerts zeigen sich spiegelbildlich in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung.

Im Geschäftsjahr betrug der ineffektive Teil aus der bilanziellen Abbildung von Sicherungsbeziehungen – 2,6 Mio €. Im Vorjahr ergaben sich keine Ineffektivitäten.

(37) Management von Finanzrisiken

Marktschwankungen von Währungskursen und Zinssätzen stellen signifikante Ergebnis- und Cash-Flow-Risiken für Merck dar. Merck aggregiert diese konzernweiten Risiken und steuert sie zentral, unter anderem durch die Nutzung von Derivaten. Zur Abschätzung von bestehenden Risiken aus Währungskurs- und Zinssatzschwankungen verwendet Merck Szenarioanalysen. Merck ist keiner wesentlichen Risikokonzentration aus Finanztransaktionen ausgesetzt. Weitere Informationen zum Management von Finanzrisiken enthält der Risiko- und Chancenbericht im zusammengefassten Lagebericht.

Fremdwährungsrisiken

Aufgrund der internationalen Geschäftsausrichtung ist Merck sowohl im Rahmen der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit als auch im Rahmen von Finanzierungstätigkeiten währungsbedingten Transaktionsrisiken ausgesetzt. Um diese Risiken zu begrenzen oder zu eliminieren, werden unterschiedliche Strategien angewendet. Währungsrisiken aus bereits bilanzwirksamen Transaktionen werden so weit wie möglich durch den Einsatz von Devisentermingeschäften eliminiert. Währungsrisiken aus geplanten Transaktionen werden regelmäßig analysiert und gegebenenfalls durch Devisentermingeschäfte oder Devisenoptionen unter Anwendung der Vorschriften zur bilanziellen Abbildung von Sicherungsbeziehungen reduziert.

Der Merck-Konzern unterliegt Translationsrisiken, da viele Merck-Gesellschaften außerhalb des Euro-Währungsraums ansässig sind. Die Abschlüsse dieser Gesellschaften werden in Euro überführt. Durch Währungskursschwankungen verursachte Veränderungen aus der Translation der Vermögenswerte und Schulden dieser Gesellschaften werden erfolgsneutral im Konzerneigenkapital abgebildet. In den folgenden Tabellen sind diese Effekte nicht berücksichtigt.

Folgende Tabelle stellt das Netto-Exposure des Merck-Konzerns in Bezug auf Wechselkursschwankungen der wesentlichen Währungen gegenüber dem Euro dar:


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22 KB EXCEL
in Mio € CHF CNY JPY TWD USD
Netto-Exposure am 31.12. 2015 – 265,3 202,9 135,0 214,7 1.406,9
 
Netto-Exposure am 31.12. 2014 – 246,6 355,8 121,6 260,0 753,0

Hierbei setzt sich das Netto-Exposure pro Währung aus den folgenden Komponenten zusammen:

  • Bilanzpositionen in der jeweiligen Währung, sofern diese nicht der funktionalen Währung einer Gesellschaft entspricht, sowie den zur Absicherung eingegangenen Derivatepositionen. In der Regel sind Bilanzpositionen in nicht funktionaler Währung vollständig ökonomisch abgesichert.
  • Geplante Cash Flows der nächsten zwölf Monate in der jeweiligen Währung sowie
  • Derivate zur Absicherung dieser geplanten Cash Flows. In der Regel beträgt die Absicherungsquote 30 – 70%.

In der folgenden Tabelle sind die Auswirkungen von Wechselkursschwankungen der wichtigsten Währungen gegenüber dem Euro in Bezug auf das Konzernergebnis und das Konzerneigenkapital am Bilanzstichtag dargestellt. Hierbei bleiben Effekte aus geplanten Cash Flows der nächsten zwölf Monate unberücksichtigt. Dagegen sind Effekte der bilanziellen Absicherung von geplanten Cash Flows im Konzerneigenkapital berücksichtigt und in der folgenden Tabelle enthalten.


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in Mio €
31.12. 2015
CHF CNY JPY TWD USD
Wechselkurs + 10 % (Aufwertung gegenüber €) Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0
Konzerneigenkapital 12,0 – 15,4 – 15,3 – 20,5 – 108,7
Wechselkurs – 10 % (Abwertung gegenüber €) Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0
Konzerneigenkapital – 14,7 18,9 16,9 25,1 132,9

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22.5 KB EXCEL
in Mio €
31.12. 2014
CHF CNY JPY TWD USD
Wechselkurs + 10 % (Aufwertung gegenüber €) Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung 0,0 0,0 0,1 0,0 0,0
Konzerneigenkapital 0,0 0,0 - 14,2 – 10,8 844,1
Wechselkurs – 10 % (Abwertung gegenüber €) Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung 0,0 0,0 32,1 0,0 0,0
Konzerneigenkapital 0,0 0,0 9,2 9,1 – 681,7

Zinsrisiken

Das Exposure des Merck-Konzerns in Bezug auf Zinssatzänderungen setzt sich wie folgt zusammen:


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21.5 KB EXCEL
in Mio € 31.12. 2015 31.12. 2014
Kurzfristige oder variabel verzinsliche Geldanlagen 1.059,2 5.131,9
Kurzfristige oder variabel verzinsliche Geldaufnahmen – 5.799,7 – 2.169,0
Netto-Zinsexposure – 4.740,5 2.962,9

Die Effekte auf die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung sowie das Konzerneigenkapital aus einer parallelen Verschiebung der Zinskurve um + 100 oder – 100 Basispunkte, bezogen auf alle kurzfristigen oder variabel verzinslichen Bilanzpositionen, alle als „zur Veräußerung verfügbar“ kategorisierten Wertpapiere sowie alle Derivate, sind in der folgenden Tabelle dargestellt:


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21.5 KB EXCEL
in Mio € 2015 2014
Marktzinsänderung + 100 Basispunkte – 100 Basispunkte + 100 Basispunkte – 100 Basispunkte
Auswirkungen in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung – 47,4 23,4 21,3 – 1,3
Erfolgsneutrale Auswirkungen 0,0 0,0 40,5 – 22,9

Bei den hier durchgeführten Simulationsrechnungen wurde für wesentliche variabel verzinsliche Kreditverträge berücksichtigt, dass die risikofreie Zinskomponente (EURIBOR) bei 0% nach unten begrenzt ist.

Marktzinsveränderungen haben keine erfolgsneutralen Auswirkungen, da zum einen eine bilanzielle Absicherung des Zinssatzes einer Anleihe, die im August 2015 zu Refinanzierungszwecken begeben wurde, im Berichtsjahr mit Abschluss eines spiegelbildlichen Gegengeschäfts freiwillig beendet wurde. Zum anderen ist der Bestand an verzinslichen Wertpapieren verglichen mit dem Vorjahr stark zurückgegangen und war zum Bilanzstichtag unwesentlich.

Aktienkursrisiken

Die an börsennotierten Unternehmen gehaltenen Aktien in Höhe von 15,6 Mio € (Vorjahr: 1,3 Mio €) unterliegen grundsätzlich einem Wertschwankungsrisiko des beizulegenden Zeitwerts. Eine Veränderung des allgemeinen Aktienmarktniveaus um 10% hätte eine Auswirkung von 1,6 Mio € (Vorjahr: 0,1 Mio €) auf das Konzerneigenkapital zur Folge. Diese Wertveränderungen würden initial erfolgsneutral und zum Zeitpunkt der Veräußerung ergebniswirksam erfasst werden.

Liquiditätsrisiken

Das Liquiditätsrisiko, das heißt das Risiko, dass Merck seinen Zahlungsverpflichtungen aus finanziellen Verbindlichkeiten nicht nachkommen kann, wird sowohl durch die Schaffung der notwendigen finanziellen Flexibilität als auch durch ein effektives Cash-Management begrenzt. Informationen zu den durch den Merck-Konzern begebenen Anleihen sowie weiteren Finanzierungsquellen sind der Anmerkung [28] „Finanzschulden /Kapitalmanagement“ zu entnehmen.

Liquiditätsrisiken werden regelmäßig überwacht und an das Management berichtet.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 1.921,2 Mio € (Vorjahr: 1.539,4 Mio €) hatten eine Laufzeit von weniger als einem Jahr.

In den nachfolgenden Tabellen sind die vertraglich fixierten Zahlungen wie Tilgungen und Zinsen aus Finanzschulden und derivativen Finanzinstrumenten mit negativem beizulegenden Zeitwert dargestellt:


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Cash Flows
< 1 Jahr
Cash Flows
1 – 5 Jahre
Cash Flows
> 5 Jahre
in Mio €
31.12. 2015
Buchwert Zins Tilgung Zins Tilgung Zins Tilgung
Anleihen und Commercial Paper 9.851,4 236,8 1.272,1 852,0 4.200,8 400,7 4.428,6
Verbindlichkeiten gegenüber
Kreditinstituten
3.006,0 18,8 2.135,4 13,0 619,2 1,7 250,0
Verbindlichkeiten gegenüber
nahestehenden Unternehmen
577,8 0,2 577,8
Darlehen von Dritten und sonstige
Finanzschulden
89,2 5,7 26,6 10,6 59,5 3,1
Verbindlichkeiten aus Derivaten
(Finanztransaktionen)
183,7 17,3 79,9 65,2 26,0
Verbindlichkeiten aus
Finanzierungsleasing
4,8 0,2 2,0 0,1 2,8
13.712,9 279,0 4.093,8 940,9 4.882,3 428,4 4.681,7

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23.5 KB EXCEL
Cash Flows
< 1 Jahr
Cash Flows
1 – 5 Jahre
Cash Flows
> 5 Jahre
in Mio €
31.12. 2014
Buchwert Zins Tilgung Zins Tilgung Zins Tilgung
Anleihen und Commercial Paper 4.624,2 170,9 1.450,0 442,3 342,1 197,6 2.850,0
Verbindlichkeiten gegenüber
Kreditinstituten
267,4 5,1 67,4 2,8 200,0
Verbindlichkeiten gegenüber
nahestehenden Unternehmen
501,4 1,6 501,4
Darlehen von Dritten und sonstige
Finanzschulden
84,5 5,8 18,6 11,8 61,6 4,3
Verbindlichkeiten aus Derivaten
(Finanztransaktionen)
153,0 2,5 36,0 63,7 17,3 40,7
Verbindlichkeiten aus
Finanzierungsleasing
6,5 0,2 2,8 0,2 3,7
5.637,0 186,1 2.076,2 520,8 624,7 238,3 2.854,3

Kreditrisiken

Merck ist nur einem relativ geringen Kreditrisiko ausgesetzt. Zum einen werden Finanzkontrakte nur mit Banken und Industrieunternehmen guter Bonität abgeschlossen, zum anderen führt die breit angelegte Geschäftsstruktur mit einer großen Anzahl verschiedener Kunden zu einer Kreditrisikodiversifikation im Merck-Konzern. Das Kreditrisiko aus Finanzkontrakten wird täglich auf Basis von Ratinginformationen sowie Marktinformationen über Credit-Default-Swapsätze überwacht.

Das Kreditrisiko gegenüber Kunden wird mittels etablierter Kreditmanagementprozesse, die die individuellen Kundenrisiken berücksichtigen, betrachtet. Dies geschieht insbesondere durch kontinuierliche Analysen der Altersstruktur der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Merck überprüft und überwacht kontinuierlich die offenen Positionen gegenüber allen Handelspartnern in den betroffenen Ländern und führt, sofern erforderlich, kreditreduzierende Maßnahmen durch. Bei Hinweisen darauf, dass einzelne Forderungen aus Lieferungen und Leistungen nicht oder nicht vollständig werthaltig sind, werden entsprechende Wertberichtigungen zur Vorsorge für Kreditausfälle gebildet. Das theoretisch maximale Ausfallrisiko zum Berichtszeitpunkt entsprach den Nettobuchwerten abzüglich eventueller Kreditversicherungsentschädigungen.

Für finanzielle Vermögenswerte, die zum Abschlussstichtag weder überfällig noch wertgemindert waren, lagen keine Hinweise auf eine geminderte Werthaltigkeit vor.

(38) Sonstige Angaben zu Finanzinstrumenten

Die nachfolgende Tabelle zeigt die Überleitung der Bilanzpositionen auf die nach IFRS 7 zu bildenden Klassen von Finanzinstrumenten und gibt Informationen zur Bewertung zum beizulegenden Zeitwert:


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31 KB EXCEL
Folgebewertung nach IAS 39 Folgebewertung nach IAS 39
in Mio € Buchwert 31.12. 2015 Fortgeführte
Anschaffungskosten
Anschaffungskosten Beizulegender
Zeitwert
Wertansatz
nach IAS 17
Nicht
finanzielle
Posten
Beizulegender Zeitwert
31.12. 2015
Buchwert
31.12. 2014
Fortgeführte
Anschaffungskosten
Anschaffungskosten Beizulegender
Zeitwert
Wertansatz
nach IAS 17
Nicht
finanzielle
Posten
Beizulegender
Zeitwert
31.12. 2014
Vermögenswerte
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 832,2 832,2 832,2 2.878,5 2.878,5 2.878,5
Kurzfristige finanzielle Vermögenswerte 227,0 32,7 194,3   2.199,4 24,6 2.174,8  
Zu Handelszwecken gehalten (nicht derivativ)
Derivate ohne bilanziellen Sicherungszusammenhang 32,7 32,7 32,7 39,8 39,8 39,8
Bis zur Endfälligkeit zu halten 29,8 29,8 29,8 21,7 21,7 21,7
Kredite und Forderungen 2,9 2,9 2,9 2,9 2,9 2,9
Zur Veräußerung verfügbar 161,6 161,6 161,6 2.135,0 2.135,0 2.135,0
Derivate mit bilanziellem Sicherungszusammenhang
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen1 2.738,3 2.738,3   2.219,5 2.219,5  
Kredite und Forderungen1 2.738,3 2.738,3 2.738,3 2.219,5 2.219,5 2.219,5
Übrige kurz- und langfristige Vermögenswerte1 624,0 155,1 13,8 455,1   1.282,8 168,5 471,4 642,9  
Derivate ohne bilanziellen Sicherungszusammenhang 1,6 1,6 1,6 0,7 0,7 0,7
Kredite und Forderungen1 155,1 155,1 155,1 168,5 168,5 168,5
Derivate mit bilanziellem Sicherungszusammenhang 12,2 12,2 12,2 470,7 470,7 470,7
Nicht finanzielle Posten 455,1 455,1   642,9 642,9  
Langfristige finanzielle Vermögenswerte 131,5 16,5 82,0 33,0   94,4 13,7 66,9 13,8  
Derivate ohne bilanziellen Sicherungszusammenhang 4,6 4,6 4,6
Bis zur Endfälligkeit zu halten
Kredite und Forderungen 16,5 16,5 16,5 13,7 13,7 13,7
Zur Veräußerung verfügbar1 110,4 82,0 28,4 28,4 80,7 66,9 13,8 13,8
Derivate mit bilanziellem Sicherungszusammenhang
 
Schulden
Kurz- und langfristige Finanzschulden 13.712,9 13.524,4 183,7 4,8   5.637,0 5.477,5 153,0 6,5  
Derivate ohne bilanziellen Sicherungszusammenhang 138,5 138,5 138,5 25,4 25,4 25,4
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 13.524,4 13.524,4 13.705,5 5.477,5 5.477,5 5.835,6
Derivate mit bilanziellem Sicherungszusammenhang 45,2 45,2 45,2 127,6 127,6 127,6
Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing 4,8 4,8 4,8 6,5 6,5 6,5
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.921,2 1.921,2   1.539,4 1.539,4  
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 1.921,2 1.921,2 1.921,2 1.539,4 1.539,4 1.539,4
Übrige kurz- und langfristige Verbindlichkeiten 2.427,0 904,3 60,8 1.461,9   2.356,6 696,1 35,4 1.625,1  
Derivate ohne bilanziellen Sicherungszusammenhang 3,5 3,5 3,5 5,7 5,7 5,7
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 904,3 904,3 904,3 696,1 696,1 696,1
Derivate mit bilanziellem Sicherungszusammenhang 57,3 57,3 57,3 29,7 29,7 29,7
Nicht finanzielle Posten 1.461,9 1.461,9   1.625,1 1.625,1  
1
Vorjahreszahlen wurden teilweise angepasst.

Nettogewinne und -verluste aus Finanzinstrumenten umfassen im Wesentlichen Bewertungsergebnisse aus der Währungsumrechnung, Anpassungen an den beizulegenden Zeitwert, Wertminderungen und -aufholungen, Abgangsergebnisse sowie die Erfassung von Agien und Disagien. Dividenden und Zinsen werden – außer in der Bewertungskategorie „zu Handelszwecken gehalten“ – nicht den Nettogewinnen und -verlusten aus Finanzinstrumenten zugerechnet. Zu der Bewertungskategorie „zu Handelszwecken gehalten“ zählen bei Merck nur Derivate, die sich nicht in einem bilanziellen Sicherungszusammenhang befinden.

Die Nettogewinne und -verluste der Finanzinstrumente nach Bewertungskategorien stellten sich zum Berichtszeitpunkt wie folgt dar:


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Nettogewinne und Nettoverluste
in Mio €
2015
Zins-
ergebnis
Wert-
minderungen
Wert-
aufholungen
Anpassungen
beizulegender
Zeitwert
Abgangs-
ergebnis
Finanzinstrumente der Bewertungskategorie:
Zu Handelszwecken gehalten – 14,9
Bis zur Endfälligkeit zu halten 2,7
Kredite und Forderungen 18,4 – 84,1 40,2
Zur Veräußerung verfügbar 10,9 7,2 17,5
Sonstige Verbindlichkeiten – 314,1

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Nettogewinne und Nettoverluste
in Mio €
2014
Zins-
ergebnis
Wert-
minderungen
Wert-
aufholungen
Anpassungen
beizulegender
Zeitwert
Abgangs-
ergebnis
Finanzinstrumente der Bewertungskategorie:
Zu Handelszwecken gehalten – 90,8
Bis zur Endfälligkeit zu halten 1,4
Kredite und Forderungen 18,2 – 41,9 41,8
Zur Veräußerung verfügbar 10,0 – 4,4 0,2
Sonstige Verbindlichkeiten – 141,4

Im Geschäftsjahr wurden Fremdwährungskursverluste aus operativen Forderungen und Verbindlichkeiten, diesbezüglichen ökonomischen Absicherungsgeschäften sowie Absicherungsgeschäften von geplanten operativen Transaktionen in Höhe von – 48,8 Mio € (Vorjahr: Kursgewinne von 53,3 Mio €) gebucht. Aus finanziellen Bilanzposten, deren ökonomischer Sicherung sowie Zeitwertschwankungen von Optionsgeschäften zur Absicherung von geplanten Transaktionen resultierten Fremdwährungskursverluste in Höhe von – 39,9 Mio € (Vorjahr: Kursverluste in Höhe von – 13,0 Mio €).

Der beizulegende Zeitwert von finanziellen Vermögenswerten und Schulden basiert auf offiziellen Kursen und quotierten Marktwerten zum Bilanzstichtag (Vermögenswerte und Schulden des Levels 1) sowie finanzmathematischen Berechnungsmodellen mit zum Bilanzstichtag am Markt beobachtbaren Inputfaktoren (Vermögenswerte und Schulden des Levels 2). Vermögenswerte des Levels 1 sind Aktien sowie Anleihen und gehören der Kategorie „zur Veräußerung verfügbar“ an, Schulden des Levels 1 sind begebene Anleihen und gehören der Kategorie „sonstige Verbindlichkeiten“ an. Vermögenswerte und Schulden des Levels 2 sind im Wesentlichen Bankverbindlichkeiten der Kategorie „sonstige Verbindlichkeiten“, zinstragende Wertpapiere der Kategorie „zur Veräußerung verfügbar“ sowie Derivate mit und ohne bilanziellen Sicherungszusammenhang. Die Ermittlung des beizulegenden Zeitwerts zinstragender Wertpapiere sowie der in der Kategorie „sonstige Verbindlichkeiten“ enthaltenen Schulden erfolgt durch die Diskontierung zukünftiger Zahlungsströme mit am Markt beobachtbaren Zinssätzen. Die Berechnung des beizulegenden Zeitwerts von Devisentermingeschäften und Fremdwährungsoptionen erfolgt mithilfe am Markt beobachtbarer Kassa- und Terminkurse sowie Wechselkursvolatilitäten unter Verwendung anerkannter finanzmathematischer Verfahren. Die Bewertung von Zinsswaps basiert auf marktüblichen Bewertungsmodellen und am Markt verfügbaren Zinskurven.

Vermögenswerte des Levels 3 sind Finanzinvestitionen in Eigenkapitalinstrumente, die der Kategorie „zur Veräußerung verfügbar“ angehören. Es handelt sich um Minderheitsanteile an einer Personengesellschaft. Die Ermittlung des beizulegenden Zeitwerts der Anteile erfolgte im Rahmen einer intern durchgeführten Bewertung durch die Anwendung des Discounted-Cash-Flow-Verfahrens. Hierbei fanden die erwarteten zukünftigen Zahlungsströme auf Basis der jüngsten Mittelfristplanung der Gesellschaft Berücksichtigung. Die Planung bezieht sich auf einen Zeitraum von fünf Jahren. Zahlungsströme darüber hinausgehender Zeiträume wurden durch die Berechnung der ewigen Rente unter Verwendung einer langfristigen Wachstumsrate von 0,5% berücksichtigt. Der verwendete Diskontierungszinssatz (nach Steuern) lag bei 7,0%.

Schulden des Levels 3 bestehen aus bedingten Kaufpreisbestandteilen aus der Akquisition der Qlight Nanotech Ltd., Israel. Diese werden unter den „sonstigen Verbindlichkeiten“ ausgewiesen und betrugen zum Bilanzstichtag 0,9 Mio €.

Bei allen Bewertungen wird das Kontrahentenrisiko berücksichtigt. Bei originären Finanzinstrumenten wie sonstigen Verbindlichkeiten oder zinstragenden Wertpapieren erfolgt dies in Form von risikoadäquaten Aufschlägen auf den Diskontzins; bei Derivaten erfolgt die Berücksichtigung in Form von Marktwertabschlägen, sogenannten Credit Valuation Adjustments und Debit Valuation Adjustments.

Der beizulegende Zeitwert von als „zur Veräußerung verfügbar“ kategorisierten Finanzinvestitionen in Eigenkapitalinstrumente mit einem Buchwert in Höhe von 82,0 Mio € (Vorjahr: 66,9 Mio €) konnte nicht zuverlässig ermittelt werden, da keine Preisnotierung für ein identisches Instrument am aktiven Markt vorliegt und auch keine zuverlässige Schätzung des beizulegenden Zeitwerts vorgenommen werden kann. Die Bewertung erfolgte zu Anschaffungskosten. Die Finanzinvestitionen beinhalten im Wesentlichen Beteiligungen am Eigenkapital verschiedener Unternehmen. Eine Veräußerung dieser Finanzinstrumente ist derzeit nicht beabsichtigt. Informationen über einen Markt für diese Finanzinstrumente liegen dem Merck-Konzern nicht vor.

Die Beträge der zum beizulegenden Zeitwert bilanzierten Finanzinstrumente und die überdies für Finanzinstrumente angegebenen beizulegenden Zeitwerte wurden folgendermaßen ermittelt:


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in Mio €
31.12. 2015
Vermögenswerte Schulden
Bewertung durch offizielle Kurse und quotierte Marktwerte (Level 1) 178,1 9.021,8
Davon: Als zur Veräußerung verfügbar kategorisiert 178,1
Davon: Als sonstige Verbindlichkeiten kategorisiert 9.021,8
Bewertung mithilfe am Markt beobachtbarer Inputfaktoren (Level 2) 51,1 4.928,2
Davon: Als zur Veräußerung verfügbar kategorisiert
Davon: Derivate mit bilanziellem Sicherungszusammenhang 12,2 102,5
Davon: Derivate ohne bilanziellen Sicherungszusammenhang 38,9 142,0
Davon: Als sonstige Verbindlichkeiten kategorisiert 4.683,7
Bewertung mithilfe nicht am Markt beobachtbarer Inputfaktoren (Level 3) 11,9 0,9
Davon: Als zur Veräußerung verfügbar kategorisiert 11,9
Davon: Als sonstige Verbindlichkeiten kategorisiert 0,9

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in Mio €
31.12. 2014
Vermögenswerte Schulden
Bewertung durch offizielle Kurse und quotierte Marktwerte (Level 1) 1.178,6 4.970,2
Davon: Als zur Veräußerung verfügbar kategorisiert 1.178,6
Davon: Als sonstige Verbindlichkeiten kategorisiert 4.970,2
Bewertung mithilfe am Markt beobachtbarer Inputfaktoren (Level 2) 1.470,1 1.053,8
Davon: Als zur Veräußerung verfügbar kategorisiert 958,9
Davon: Derivate mit bilanziellem Sicherungszusammenhang 470,7 157,3
Davon: Derivate ohne bilanziellen Sicherungszusammenhang 40,5 31,1
Davon: Als sonstige Verbindlichkeiten kategorisiert 865,4
Bewertung mithilfe nicht am Markt beobachtbarer Inputfaktoren (Level 3) 11,3
Davon: Als zur Veräußerung verfügbar kategorisiert 11,3

Die Entwicklung der in Level 3 eingestuften und zum beizulegenden Zeitwert bewerteten finanziellen Vermögenswerte stellte sich wie folgt dar:


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in Mio € 2015 2014
Nettobuchwerte am 1.1. 11,3
Zugänge durch Akquisition – 0,9 10,8
Umgruppierungen in Level 3 aus Level 1 / Level 2
Änderungen des beizulegenden Zeitwerts
In der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung erfasste Gewinne (+) / Verluste (–)
In der Konzerngesamtergebnisrechnung erfasste Gewinne (+) / Verluste (–) 0,6 0,5
Veräußerungen
Umgruppierungen aus Level 3 in Level 1 / Level 2
Nettobuchwerte am 31.12. 11,0 11,3

Gewinne und Verluste von Vermögenswerten des Levels 3 werden unter der Bezeichnung „Anpassung an Marktwerte“ von „zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten“ im sonstigen Ergebnis in der Konzerngesamtergebnisrechnung ausgewiesen. Eine Erhöhung des bei der Ermittlung des beizulegenden Zeitwerts der Minderheitsanteile an einer Personengesellschaft berücksichtigten Diskontierungszinssatzes um einen Prozentpunkt hätte zu einer Verminderung des sonstigen Ergebnisses um 2,3 Mio € geführt. Demgegenüber hätte eine Verringerung des Diskontierungszinssatzes um einen Prozentpunkt zu einer Erhöhung des sonstigen Ergebnisses um 3,1 Mio € geführt.

Eine bilanzielle Saldierung ist nicht möglich; eine wirtschaftliche Saldierung ist ausschließlich bei Derivaten möglich. Diese Möglichkeit resultiert aus den Rahmenverträgen zum Derivatehandel, die Merck mit Geschäftsbanken abschließt. Eine bilanzielle Saldierung von finanziellen Vermögenswerten und finanziellen Verbindlichkeiten findet bei Merck keine Anwendung.

Die nachfolgende Tabelle stellt das potenzielle Saldierungsvolumen bei den ausgewiesenen derivativen finanziellen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten dar:


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Potenzielles Saldierungsvolumen
in Mio €
31.12. 2015
Bruttoausweis Saldierung Nettoausweis aufgrund von Globalnettingvereinbarungen im Zusammenhang mit finanziellen Sicherheiten Potenzieller Nettobetrag
Derivative finanzielle Vermögenswerte 51,1 51,1 45,7 5,4
Derivative finanzielle Verbindlichkeiten – 244,5 – 244,5 – 45,7 – 198,8

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Potenzielles Saldierungsvolumen
in Mio €
31.12. 2014
Bruttoausweis Saldierung Nettoausweis aufgrund von Globalnettingvereinbarungen im Zusammenhang mit finanziellen Sicherheiten Potenzieller Nettobetrag
Derivative finanzielle
Vermögenswerte
511,2 511,2 70,5 440,7
Derivative finanzielle
Verbindlichkeiten
– 188,4 – 188,4 – 70,5 – 117,9

(39) Eventualverbindlichkeiten


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in Mio €
31.12. 2015 Davon:
Beteiligungs-
gesellschaften
31.12. 2014 Davon:
Beteiligungs-
gesellschaften
Eventualverbindlichkeiten aus Rechtsstreitigkeiten
und Steuersachverhalten
64,0 54,3
Bürgschaften 0,8 17,1
Gewährleistungsverträge 0,2 0,5

Eventualverbindlichkeiten aus Rechtsstreitigkeiten umfassten potenzielle Verpflichtungen, bei denen die Wahrscheinlichkeit eines Ressourcenabflusses zum Bilanzstichtag nicht hinreichend für die Bildung einer Rückstellung war. Diese betrafen überwiegend privatrechtliche, aber auch kartellrechtliche und umweltrechtliche Verpflichtungen. Bei den potenziellen privatrechtlichen Verpflichtungen handelte es sich im Wesentlichen um mögliche Schadenersatzverpflichtungen infolge einer wettbewerbsrechtlichen Rechtsstreitigkeit. Es bestand die nicht unwahrscheinliche Möglichkeit, dass an Merck, sollte es zu einer rechtskräftigen wettbewerbsrechtlichen Verurteilung kommen, Schadenersatzforderungen von Krankenversicherungen aufgrund überhöhter Medikamentenpreise gestellt werden.

Eventualverbindlichkeiten aus Steuersachverhalten enthielten verschiedene ausländische einkommens- sowie nicht einkommensbezogene Steuersachverhalte, die vor allem konzerninterne Geschäftsübertragungen betrafen, aber auch Rechtsstreitigkeiten umfassten, die auf steuerrechtliche Gewinnermittlungen, Zollregelungen und Transferpreisanpassungen zurückzuführen waren.

(40) Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen gliederten sich wie folgt:


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in Mio €
31.12. 2015 Davon:
Beteiligungs-
gesellschaften
31.12. 2014 Davon:
Beteiligungs-
gesellschaften
Verpflichtung zum Erwerb des gesamten Aktienkapitals der Sigma-Aldrich Corporation 13.975,0
Verpflichtungen zum Erwerb von immateriellen Vermögenswerten
sowie zur Entrichtung von Zahlungen aus Kollaborationsvereinbarungen
3.021,2 2.897,6
Verpflichtungen zum Erwerb von Sachanlagen 108,8 55,3
Künftige Zahlungen aus Operating-Leasing 343,7 199,7
Langfristige Abnahmeverpflichtungen 383,6 138,4
Übrige finanzielle Verpflichtungen 34,7 30,8
3.892,0 17.296,8

Im Zusammenhang mit dem von Merck am 22. September 2014 veröffentlichten Angebot zur Übernahme der Sigma-Aldrich Corporation, USA, bestand im Vorjahr eine bedingte finanzielle Verpflichtung in Höhe von 13.975,0 Mio € (16.985,2 Mio US-Dollar auf Basis des Umrechnungskurses vom 31. Dezember 2014), das gesamte Aktienkapital von Sigma-Aldrich in bar zu übernehmen.

Die Übernahme von Sigma-Aldrich konnte am 18. November 2015 erfolgreich abgeschlossen werden, sodass die Verpflichtung aus dem Vorjahr zum 31. Dezember 2015 nicht mehr existent war.

Verpflichtungen zum Erwerb von immateriellen Vermögenswerten bestanden insbesondere aufgrund bedingter Kaufpreisbestandteile und im Rahmen von Kooperationen zur Forschung und Entwicklung. Hier ist Merck Verpflichtungen zu Meilensteinzahlungen bei Erreichen von bestimmten Zielen eingegangen. In dem unwahrscheinlichen Fall, dass alle Vertragspartner sämtliche Meilensteine erreichen, müsste Merck bis zu 1.543,8 Mio € (Vorjahr: 1.494,8 Mio €) für den Erwerb von immateriellen Vermögenswerten zahlen.

Darüber hinaus wurden im Rahmen von Kollaborationsvereinbarungen vereinzelt Forschungs- und Entwicklungs- oder Kommerzialisierungsbudgets vertraglich fixiert, auf deren Basis Merck durch Kollaborationspartner zur Entrichtung von Zahlungen in Höhe von bis zu 1.477,4 Mio € (Vorjahr: 1.402,8 Mio €) verpflichtet werden kann.

Die erwarteten Fälligkeiten dieser Verpflichtungen stellten sich wie folgt dar:


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in Mio € 31.12. 2015 31.12. 2014
Verpflichtungen zum Erwerb von immateriellen Vermögenswerten
sowie zur Entrichtung von Zahlungen aus Kollaborationsvereinbarungen:
innerhalb von 1 Jahr 258,3 135,2
in 1 – 5 Jahren 1.218,7 1.081,3
nach mehr als 5 Jahren 1.544,2 1.681,1
3.021,2 2.897,6

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen werden zum Nominalwert dargestellt.

Die Fälligkeiten der Verpflichtungen aus Leasingvereinbarungen ließen sich wie folgt unterteilen:


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in Mio €
31.12. 2015
Innerhalb
von 1 Jahr
In 1 – 5 Jahren Nach mehr
als 5 Jahren
Gesamt
Barwert der künftigen Leasingraten aus Finance-Leasing 2,0 2,8 4,8
Zinsanteil Finance-Leasing 0,2 0,1 0,3
Künftige Zahlungen aus Finance-Leasing 2,2 2,9 5,1
 
Künftige Zahlungen aus Operating-Leasing 98,5 207,2 38,0 343,7

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in Mio €
31.12. 2014
Innerhalb
von 1 Jahr
In 1 – 5 Jahren Nach mehr
als 5 Jahren
Gesamt
Barwert der künftigen Leasingraten aus Finance-Leasing 2,8 3,7 6,5
Zinsanteil Finance-Leasing 0,2 0,2 0,4
Künftige Zahlungen aus Finance-Leasing 3,0 3,9 6,9
 
Künftige Zahlungen aus Operating-Leasing 83,7 108,7 7,3 199,7

Operating-Leasing-Verträge betrafen im Wesentlichen Leasingverhältnisse zur Miete von Immobilien, Fahrzeugen des Fuhrparks sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung. Die aus operativen Leasingverträgen resultierenden Zahlungen betrugen 112,5 Mio € (Vorjahr: 91,8 Mio €) und wurden in der Berichtsperiode als Aufwand erfasst.

(41) Personalaufwand / Anzahl Mitarbeiter

Der Personalaufwand setzte sich wie folgt zusammen:


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in Mio € 2015 2014
Löhne und Gehälter 2.992,8 2.630,9
Soziale Abgaben und Aufwendungen für Unterstützung 431,6 376,6
Aufwendungen für Altersversorgung 209,8 157,4
3.634,2 3.164,9

Zum 31. Dezember 2015 zählten 49.613 Mitarbeiter zum Merck-Konzern (Vorjahr: 39.639 Mitarbeiter). Im Jahresdurchschnitt waren 41.511 Mitarbeiter beschäftigt (Vorjahr: 38.930 Mitarbeiter). Der Anstieg war im Wesentlichen auf die am 18. November 2015 abgeschlossene Übernahme der Sigma-Aldrich Corporation, USA, zurückzuführen.

Die Aufteilung der Mitarbeiter auf die verschiedenen Funktionsbereiche war wie folgt:


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Durchschnittliche Anzahl Mitarbeiter 2015 2014
Produktion 11.563 10.176
Logistik 2.581 2.207
Marketing und Vertrieb 12.871 12.113
Verwaltung 6.763 6.342
Forschung und Entwicklung 5.097 4.738
Infrastruktur und Sonstiges 2.636 3.354
41.511 38.930

(42) Materialaufwand

Der Materialaufwand im Jahr 2015 betrug 1.736,8 Mio € (Vorjahr: 1.516,8 Mio €) und wurde als Teil der Herstellungskosten ausgewiesen.

(43) Aufwand für Abschlussprüfer

Der Aufwand für den Konzernabschlussprüfer des Merck-Konzerns (KPMG) setzte sich wie folgt zusammen:


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2015 2014
in Mio € Merck-Konzern Davon: KPMG Deutschland Merck-Konzern Davon: KPMG Deutschland
Abschlussprüfungen 7,9 2,2 5,4 1,6
Sonstige Bestätigungsleistungen 1,0 0,8 0,6 0,5
Steuerberatungsleistungen 0,9 0,5 0,6 0,3
Sonstige Leistungen 1,2 0,9 0,3 0,2
11,0 4,4 6,9 2,6

(44) Corporate Governance

Die Entsprechenserklärung nach § 161 Aktiengesetz wurde im März 2015 auf der Website www.merckgroup.com/investoren ➞ Corporate Governance aktualisiert veröffentlicht und damit dauerhaft zugänglich gemacht.

(45) Unternehmen, die von der Befreiung gemäß § 264 Absatz 3 HGB beziehungsweise § 264b HGB Gebrauch machen

Folgende in diesen Konzernabschluss einbezogene Tochterunternehmen haben von der Befreiungsmöglichkeit Gebrauch gemacht:

Allergopharma GmbH & Co. KG, Reinbek

Allergopharma Verwaltungs GmbH, Darmstadt

Biochrom GmbH, Berlin

Chemitra GmbH, Darmstadt

Litec-LLL GmbH, Greifswald

Merck Accounting Solutions & Services Europe GmbH, Darmstadt

Merck Chemicals GmbH, Darmstadt

Merck Consumer Health Holding GmbH, Darmstadt

Merck Export GmbH, Darmstadt

Merck Life Science GmbH, Eppelheim

Merck Selbstmedikation GmbH, Darmstadt

Merck Serono GmbH, Darmstadt

Merck Versicherungsvermittlung GmbH, Darmstadt

(46) Angaben über Beziehungen zu nahestehenden Personen und Unternehmen

Nahestehend zum Merck-Konzern sind die E. Merck KG, die Emanuel-Merck-Vermögens-KG und die E. Merck Beteiligungen KG. Grundsätzlich sind auch direkte oder indirekte Tochtergesellschaften der Merck KGaA, assoziierte Gesellschaften des Merck-Konzerns, unter Beteiligung des Merck-Konzerns gemeinschaftlich geführte Gesellschaften sowie Pensionsfonds, die als leistungsorientierte Pläne gemäß IAS 19 zu klassifizieren sind, nahestehende Unternehmen im Sinne von IAS 24. Des Weiteren sind die Mitglieder der Geschäftsleitung und des Aufsichtsrats der Merck KGaA, des Vorstands und des Gesellschafterrats der E. Merck KG sowie ihre nahen Familienangehörigen nahestehende Personen.

Zum 31. Dezember 2015 bestanden Verbindlichkeiten der Merck Financial Services GmbH, der Merck KGaA und der Merck & Cie, Schweiz, gegenüber der E. Merck KG in Höhe von 1.031,2 Mio € (Vorjahr: 926,9 Mio €) sowie der Merck Financial Services GmbH gegenüber der Merck Capital Asset Management, Malta, in Höhe von 0,1 Mio € (Vorjahr: 0,1 Mio €). Ferner bestanden per 31. Dezember 2015 Forderungen der Merck KGaA gegenüber der E. Merck Beteiligungen KG in Höhe von 35,4 Mio € (Vorjahr: 76,5 Mio €). Die Salden resultierten im Wesentlichen aus den Ergebnisabführungen der Merck & Cie, Schweiz, an die E. Merck KG sowie den gegenseitigen Ergebnisabführungen zwischen der Merck KGaA und der E. Merck KG. Sie enthielten Finanzverbindlichkeiten in Höhe von 577,8 Mio € (Vorjahr: 501,4 Mio €), die zu marktüblichen Konditionen verzinst wurden. Für keinen der Salden bestanden Besicherungen oder Garantien; weder zugunsten noch zulasten des Merck-Konzerns.

Weiterhin bestand zum 31. Dezember 2015 eine Forderung der Merck Serono SA, Schweiz, gegenüber der Calypso Biotech SA, Schweiz, in Höhe von 1,2 Mio € (Vorjahr: 0,0 Mio €) auf Basis einer mit 8% pro Jahr verzinsten bis zum 31. Dezember 2016 laufenden Wandelanleihe in Höhe von 1.350.000 CHF.

Von Januar bis Dezember 2015 erbrachte die Merck KGaA Dienstleistungen für die E. Merck KG im Wert von 0,9 Mio € (Vorjahr: 1,2 Mio €), für die E. Merck Beteiligungen KG im Wert von 0,3 Mio € (Vorjahr: 0,3 Mio €) und für die Emanuel-Merck-Vermögens-KG im Wert von 0,2 Mio € (Vorjahr: 0,3 Mio €). Im gleichen Zeitraum erbrachte die E. Merck KG Dienstleistungen für die Merck KGaA im Wert von 0,5 Mio € (Vorjahr: 0,5 Mio €).

Geschäftsvorfälle mit wesentlichen Tochtergesellschaften wurden im Zuge der Konsolidierung eliminiert. Angaben zu Pensionsfonds, die als leistungsorientierte Pläne gemäß IAS 19 zu klassifizieren sind, können den Angaben in der Anmerkung [26] „Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen“ entnommen werden. Weitere wesentliche Geschäftsvorfälle mit diesen Pensionsfonds lagen nicht vor.

Von Januar bis Dezember 2015 fielen, wie im Vorjahr, keine Geschäftsvorfälle zwischen Gesellschaften des Merck-Konzerns und assoziierten Unternehmen an. Zum 31. Dezember 2015 existierten, wie im Vorjahr, keine Forderungen oder Verbindlichkeiten von Gesellschaften des Merck-Konzerns an assoziierte Gesellschaften beziehungsweise gegenüber assoziierten Gesellschaften.

Wesentliche Geschäfte, wie etwa die Erbringung von Dienstleistungen oder die Gewährung von Darlehen, zwischen Gesellschaften des Merck-Konzerns und Mitgliedern der Geschäftsleitung oder des Aufsichtsrats der Merck KGaA, des Vorstands oder des Gesellschafterrats der E. Merck KG sowie ihren nahen Familienangehörigen fanden im Geschäftsjahr nicht statt.

(47) Bezüge der Geschäftsleitung und des Aufsichtsrats

Die Bezüge der Geschäftsleitung der Merck KGaA werden vom Komplementär E. Merck KG getragen und in dessen Gewinn- und Verlustrechnung als Aufwand erfasst. Für Januar bis Dezember 2015 wurden für Mitglieder der Geschäftsleitung der Merck KGaA fixe Bezüge in Höhe von 6,5 Mio € (Vorjahr: 5,3 Mio €), variable Bezüge in Höhe von 22,3 Mio € (Vorjahr: 18,3 Mio €) und Nebenleistungen in Höhe von 0,3 Mio € (Vorjahr: 0,2 Mio €) erfasst. Weiterhin waren für den „Long-Term Incentive Plan“ in den Zuführungen zu den Rückstellungen der E. Merck KG 9,9 Mio € (Vorjahr: 12,7 Mio €) und in den Zuführungen zu den Pensionsrückstellungen der E. Merck KG ein laufender Dienstzeitaufwand in Höhe von 4,2 Mio € (Vorjahr: 2,1 Mio €) für Mitglieder der Geschäftsleitung der Merck KGaA enthalten.

Die Bezüge des Aufsichtsrats in Höhe von 881,0 T € (Vorjahr: 882,1 T €) setzten sich aus 822,5 T € (Vorjahr: 823,6 T €) fixen Bestandteilen und 58,5 T € (Vorjahr: 58,5 T €) Sitzungsgeld zusammen.

Weitere individualisierte Angaben und Erläuterungen befinden sich im Vergütungsbericht.

(48) Angaben zu Aufstellung und Freigabe

Die Geschäftsleitung der Merck KGaA hat den Konzernabschluss am 18. Februar 2016 aufgestellt und zur Weitergabe an den Aufsichtsrat freigegeben. Der Aufsichtsrat hat die Aufgabe, den Konzernabschluss zu prüfen und zu erklären, ob er ihn billigt.

(49) Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Anfang Januar 2016 traten zwei mit BioMarin Pharmaceutical Inc., USA, (BioMarin) geschlossene Verträge in Kraft: Zum einen wurde die Veräußerung der Rechte an Kuvan®, einem Medikament zur Behandlung der Stoffwechselerkrankung Phenylketonurie (PKU), vereinbart. Zum anderen hat Merck die Entwicklungs- und Vermarktungsoption für Peg-Pal an BioMarin zurückgegeben. Auf Basis dieser beiden Verträge erhielt Merck im Januar 2016 eine Einstandszahlung in Höhe von 340 Mio € für die Veräußerung der Rechte an Kuvan® sowie einen Anspruch auf Meilensteinzahlungen von bis zu 185 Mio €. Bezüglich weiterer Informationen wird auf die entsprechende Anmerkung [4] „Akquisitionen sowie zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen“ verwiesen.

Weitere Ereignisse nach dem Bilanzstichtag von besonderer Bedeutung, von denen ein wesentlicher Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Merck-Konzerns zu erwarten ist, sind nicht eingetreten.